spinabifida

Spina bifida (offener Rücken)


Unter einer Spina bifida (offener Rücken) versteht man eine Fehlbildung der Wirbelsäule und des Rückenmarks, die in verschiedenen Schweregraden auftreten kann. Die Fehlbildung beruht auf einer Verschlussstörung des Neuralrohrs während der dritten bis vierten Schwangerschaftswoche und wird zusammen mit der Anenzephalie, einer Fehlbildung des Schädeldachs und Gehirns, zu den Neuralrohrdefekten gerechnet.

Die Beschwerden bei einer Spina bifida sind davon abhängig, wie schwer das Rückenmarks geschädigt ist und reichen von geringen Beeinträchtigungen der Gehfähigkeit bis hin zu Querschnittslähmungen mit Störungen der Blasen- und Darmfunktion. Meist kommt es im Zusammenhang mit einer Spina bifida zu einem Aufstau von Hirnwasser in den Hirnwasserkammern (Hydrozephalus). Außerdem können Intelligenzminderungen bei den betroffenen Kindern resultieren.

Eine Spina bifida ist häufig im vorgeburtlichen Ultraschall erkennbar. Eine weitere Möglichkeit der Früherkennung bietet eine Blutuntersuchung der Schwangeren in der sechzehnten Schwangerschaftswoche (Triple-Test). Patienten mit einer Spina bifida sind häufig ein Leben lang in medizinischer Betreuung. Dabei richten sich die Therapiemaßnahmen nach dem Ausmaß der Erkrankung.

Folsäuregaben in der Frühschwangerschaft können das Risiko für Spina verringern.


 

                                                                                                 

 

Quelle:Wikipedia

 

 


   

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